Kapstadt – Must See und Eat Out Top 10

Mindestens einmal im Jahr zieht es uns nach Cape Town. Es gibt wohl kaum eine landschaftlich schöner gelegene Stadt, die dazu noch in jeglicher Hinsicht so abwechslungsreich ist. Kapstadt hat von allem etwas und oft auch das Beste vom Besten. Und eigentlich könnte man schreiben ohne Ende, nur wo anfangen?
Daher stellen wir Euch einfach unsere ganz persönlichen TOP 10 der Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Höhepunkte vor.

Top 10 Must See in Cape Town und Surrounding

 

Tablemountain National Park mit Aerial Cableway

Es gibt zwei Möglichkeiten auf Kapstadts Wahrzeichen den Tafelberg zu gelangen. Entweder ist man topfit und erklimmt, nie alleine (!), auf verschiedenen Wanderwegen den Berg oder man macht es sich in der drehenden Gondel bequem. Die Seilbahn fährt je nach Wetter ab 08:00 morgens bis um 20:30 Uhr (letzte Auffahrt). Ein Blick auf die Homepage lohnt sich, sie gibt Übersicht über die Wetterverhältnisse, Fahrzeiten und Preise. Eine Onlinebuchung vorab kann ich nur empfehlen, damit man die Line skippen kann und schneller oben ist. Entweder man fährt früh morgens rauf oder erst später nachmittags, da sonst der Menschenansturm einfach zu krass ist. Und in sengender Hitze Schlange stehen ist echt nicht cool. Oben angekommen ist man überrascht, wie groß der Tafelberg ist und wieviele Möglichkeiten es gibt oben herumzulaufen. Die Aussicht ist gigantisch und man möchte einfach an jedem Felsen Fotos schießen. Wenn das Wetter gut ist und mal kein Tischtuch auf der Tafel liegt (Wolkendecke) sollte man die Gelegenheit nicht verpassen und in seiner Planung flexibel sein… ab geht’s und hoch! Wer weiß wann die nächste Gelegenheit dazu kommt.

Chapman’s Peak Drive

Der Chapman’s Peak Drive ist Teil der Küstenstraße zwischen Hout Bay und Noordhoek. Und es ist ohne Übertreibung  die schönste Küstenstraße der Welt. Über 9 km windet sich die kostenpflichtige Maut- Straße am Tafelbergmassiv entlang. Immer wieder gibt es Haltebuchten und Fotospots und der Ausblick ist einfach nur grandios. Und wenn man mit dem Fernglas schaut sieht man vielleicht auch Delphine und Wale.

Es kommt vor, dass die Straße bspw. bei Straßenarbeiten oder schlechten Wetterverhältnissen gesperrt wird. Einmal kurz vorher ins Internet schauen!

 

Lion’s Head

Auf der Straße Richtung Signal Hill ist linker Hand der Einstieg zur Wanderung auf den Lion’s Head. Der Weg schlängelt sich um den Berg herum, zuerst easy, dann anspruchsvoller. Der Aufstieg dauert etwa 90 Minuten und der Rundblick von oben ist einfach gigantisch. Eigentlich noch schöner als die vom Tafelberg. Zur einen Seite überschaut man Camps Bay und die 12 Apostel, zur anderen den Tafelberg, Devil’s Peak und City Bowl. Das schönste Licht ist natürlich bei Sonnenaufgang und gegen späten nachmittag. Die Strapazen lohnen sich!!!

 

Constantia Wine Route

Die Weinroute schlängelt sich durch das Constantia Valley und besteht aus 10 Weinfarmen. Auf jedem dieser Farmen kann man Winetasting machen, Essen gehen oder einfach nur die Aussicht genießen… und jedes Weingut ist besonders. Am besten man macht sich über deren Webpage schlau, welche Möglichkeiten die einzelnen Weingüter bieten.

Hut ab wer alle 10 schafft ohne das Auto gegen den Baum zu fahren 🙂

 

Cape Point Nature Reserve

Ein Ausflug zum Cape Point und zum Kap der guten Hoffnung gehört bei einem Kapstadt Besuch dazu! Wenn man in den Park hineinfährt, bekommt man am Eingang eine kleine Übersichtskarte. Und ich kann nur jedem empfehlen auch mal die kleineren Wege zu nehmen, um an die Küste zu kommen. Dort ist die Natur nahezu unberührt, und mit Glück sieht man Strauße, Antilopen oder auch Bergzebras. Zum Cape Point fahren natürlich alle, auch die großen Reisebusse. Den Weg nach oben muss man entweder zu Fuß bewältigen oder die kleine Bergbahn nehmen. Was soll ich sagen? Kann man hoch, muss man aber auch nicht. Am Kap der guten Hoffnung kann man dann das obligatorische Tourifoto am Schild schießen. Als Beweis, dass man da war. Das ist aber eigentlich schon ganz cool. Man sollte darauf achten, dass man mit abgeschlossenen Autotüren fährt. Die Baboons dort sind frech und an den Menschen gewöhnt und wenn man Pech hat, öffnen sie die Türen und mopsen einem den Rucksack.

Wie gesagt, immer etwas abseits der allgemeinen Touristenpfade halten und dann hat man Natur pur!

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Bloubergstrand

Wer einen Postkartenblick auf Kapstadt und den Tafelberg möchte, der fahre nach Bloubergstrand. Wer kiten will oder einen langen, windigen Strandspaziergang machen will, der ebenso. Die Freizeitmöglichkeiten sind vielfältig, es gibt eine Shoppingmall und gute Restaurants für einen Sundowner. Kapstadt aus einer weiteren tollen Perspektive!

Camps Bay

Zu Fuße des Tafelbergs liegt der Nobelvorort Camps Bay. Eine palmengesäumte Promenade lädt zum flanieren ein. Ein Restaurant reiht sich ans andere, der Strand ist weiß und das Meer blau. Manchmal ein wenig überlaufen (vor allen an den Wochenenden), aber es gibt dort immer was zu gucken. Es gibt einen öffentlichen Tidal Pool, das Wasser ist zwar auch dort schweinekalt, aber dort kann man sicher schwimmen.

 

Summer Concerts im Kirstenbosch National Botanical Garden

In der Sommersaison von November bis Ende März finden an jedem Sonntag Open Air Konzerte im botanischen Garten statt. Dort gibt es eine Bühne und eine riesige Wiese, wo sich sämtliches Volk an den Sonntagen versammelt. Vergesst nicht eure Picknickdecken und Snacks und Getränke mitzunehmen, macht es euch auf der Wiese bequem und genießt ganz einfach. Die Musik, die Location,  den Table Mountain, die Vibes und die Leute. Karten gibt’s im Internet und auch an der Kasse vor Ort. Manche Konzerte sind natürlich aufgrund beliebter Künstler schnell ausverkauft.

Hout Bay Harbour Market 

Im Hafen von Hout Bay findet jedes Wochenende von 09:30-16:30 der Hout Bay Harbour Market statt. Hier verkaufen Locals und man kann tolle Urlaubsmitbringsel (kein Kitsch und Tourinepp!) shoppen. Außerdem gibt es zahlreiche Foodstände. Hier ist für jeden was dabei. Ein energetischer Ort mit vielen positiven Vibes unterschiedlicher Kulturen.

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Boulders Beach Penguin Colony

Pinguine sind einfach die niedlichsten Tierchen überhaupt. So tapsig und unbeholfen an Land und so geschmeidig im Wasser. Der African Penguin wohnt im beschaulichen Simon’s Town. Nachdem man einen saftigen Eintrittspreis (z.Zt. R 152) entrichtet hat, läuft man über Holzstege zur Kolonie. Zusammen mit einem Tross von Touristen. Aber egal….die Pinguine sind einfach zu goldig. Da schmilzt das Herz dahin….

Top 10 Eat Out in Cape Town and Surrounding

Chef’s Warehouse @ Beau Contantia

Tapas and fine dining at its best! Nicht nur mit einem atemberaubendem Blick über das Constantia Valley wartet das Chef’s Warehouse auf dem Weingut Beau Constantia auf, sondern auch mit einem Tapas Menu to Share das seinesgleichen sucht. Ivor Jones kocht euch hier in sieben Gängen in den siebten Foodie-Himmel.

Buchungen sind essentiell, lange im Voraus, am besten online. Das Tapasmenü ist fix. Und mittags und abends identisch. Es wird eine kleine Reservierungsgebühr bei der Buchung fällig, die später aber mit der eigentlichen Rechnung verrechnet wird. Wir empfehlen euch einen Besuch am Mittag, da der Blick über das Tal, die Weingüter bis nach Kapstadt einfach nur grandios ist. Bei schönem Wetter ist auch die Terrasse geöffnet.

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The Pot Luck Club

Luke Dale-Roberts‘ Pot Luck Club liegt auf dem Gelände der Old Biscuit Mill in Woodstock und über den Dächern Kapstadts mit einem gigantischen Blick auf den Tafelberg. Eng und laut geht es hier bisweilen zu, aber ein Besuch lohnt sich. Es gibt eine Auswahl an kleinen Gerichten in Tapasgröße. Auf einem Zettel kreuzt man seine Favoriten an und bekommt nach und nach seine Gänge kredenzt.  Die Küche ist offen und man kann den Köchen über die Schulter schauen.

Auch hier gibt es Online-Reservierungslisten, Buchungen lange im Voraus mit Gebühr, die später verrechnet wird. Wir empfehlen euch, einen Tisch kurz vor Sonnenuntergang zu buchen, dann einen leckeren Sundowner Cocktail zu genießen und im Anschluss das Menu mit Blick über Kapstadt mit seinen funkelnden Lichtern.

Sushi @ Willoughby & Co.

Im Gegensatz zu manch anderen Restaurants im Kapstadt, kann das Willoughby & Co. mit keiner Mega-Location aufwarten. Es liegt direkt an der Waterfront, jedoch in der V&A Mall. Man sitzt entweder im offen gehaltenem Restaurant an der Bar oder direkt auf dem Gang der Mall. Klingt jetzt zuerst einmal merkwürdig, aber wartet bis ihr das Sushi auf dem Teller habt. Top-frisch, einfallsreich kombiniert, mit und ohne Toppings und Saucen, reloaded und grenaded. Einfach nur Yum. Und wer keinen rohen Fisch mag, für den gibt es auch zahlreiche andere Gerichte auf der Karte.

Perfekt für ein Mittagessen beim Shopping oder Bummel an der Waterfront. Keine Buchung notwendig. Zu Stoßzeiten bildet sich des öfteren eine Warteschlange, aber es geht zügig voran.

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Cape Point Vineyard Thursday’s Food Market – Noordhoek

Vom 1. November bis 31. Mai von 16:30 bis 20:30 Uhr findet immer Donnerstags auf dem Cape Point Weingut in Noordhoek ein Food Market statt. Von Einheimischen gleichermaßen wie von Weltenbummlern geschätzt, wird es bei schönem Wetter immer voll. Tische, Stühle, Bänke und Picknick-Spots, drinnen und draußen, überall wird gefuttert und getrunken bis zum Umfallen. An den Foodständen gibt es von Hamburgern, Lammpottjes, Greek Food, Asia Rollen bis hin zu Austern alles was das Herz begehrt.

Die Stimmung ist dort immer Bombe, die Leute sind total gechilled und der Blick bis hinunter zum Noordhoek Beach und über das Meer ist gigantisch. Die Sonne versinkt im Meer und es gibt keinen schöneren Ort um das zu genießen.

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The Test Kitchen

The Test Kitchen segelt ebenfalls unter der Flagge von Luke Dale-Roberts. Es befindet sich wie auch der Pot Luck Club auf dem Gelände der Old Biscuit Mill. Aufgeteilt ist das Restaurant in einen Dark Room und einen Light Room mit einer Kapazität von 40 Gästen pro Abend, mit unterschiedlicher Lichtstimmung und auch unterschiedlicher Karte. The Test Kitchen zählt zu den besten Restaurants der Welt und ist mehrfach ausgezeichnet worden, dementsprechend lang sind die Wartelisten bzw. ist es schwierig eine Reservierung zu bekommen. Ein Besuch sollte demnach von langer Hand geplant werden. The Test Kitchen ist ein Erlebnis.

 

La Colombe

Das wunderschöne Fine Dining Restaurant La Colombe liegt auf dem Silvermist Organic Wine Estate in Constantia. Es ist über die letzten Jahre mehrfach ausgezeichnet worden und zählt zu den besten Fine Dining Restaurants der Welt. Man kann zwischen verschiedenen Menüs wählen: Gourmand, Reduced und auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten. Ein Blick auf die Webpage mit seinen visuellen Geschmackseindrücken lohnt sich und man bekommt sofort Lust sich durch das Menü zu schlemmen.

Wer im Umland unterwegs ist, kann  auch die Ableger in Franschhoek das Petite Colombe und das Protégé besuchen.

 

De Grendel Restaurant

Das De Grendel Restaurant auf gleichnamigem Wine Estate besticht nicht nur durch sein Food, sondern auch durch den atemberaubenden Blick auf Kapstadt und den Tafelberg aus der Ferne. Wer in Richtung Blouberg Strand unterwegs ist, sollte unbedingt hier einkehren. Feines Essen zu einem guten Preis.

 

Harbour House – Kalk Bay

Wenn man einen Tisch im Harbour House bucht, dann einen am Fenster. Denn der Blick auf’s Meer ist abartig schön. Man hat das Gefühl man sitzt direkt über dem Wasser. Bei unruhiger See schlagen die Wellen fast gegen die Scheiben und wer zur rechten Zeit am rechten Ort ist, sieht vielleicht sogar Wale vorbeiziehen. Im Harbour House wird natürlich fangfrischer Fisch gegessen oder direkt eine dicke Platte mit Allerlei aus dem Meer.

 

The Foodbarn Restaurant – Noordhoek

Das Foodbarn in Noordhoek ist ein bodenständiges Restaurant mit einer leckeren, natürlichen und ehrlichen Küche. Eine Einkehr zum Beispiel auf einer Tour Rund um’s Kap bietet sich an.

Picnic at Vergelegen Estate Sommerset West

Das Weingut Vergelegen an sich ist schon ein Must See in der Weinregion um Kapstadt. Es gibt zwei Restaurants, das Stables (casual) und das Camphor’s (fine dining), natürlich Weintasting und ein parkähnliches Gelände mit tollem alten Baumbestand. Hält man die Augen auf, kann man sogar vereinzelt Antilopen und Uhus entdecken.

Das Picknick muss man vorab buchen, online oder telefonisch. Unter alten Camphorbäumen sitzt man Holztischen mit weißen Tischdecken. Der Picknickkorb wird für einen entpackt. Sowohl zu zweit, als auch in größeren Gruppen, wird es gemütlich. Man sitzt nicht dicht auf dicht, sonder jeder bekommt seine eigene kleine Picnic-Area.

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